Zirkumzision - Vorhautbeschneidung
Die Operation an der männlichen Vorhaut erfolgt sowohl in medizinisch begründeten Fällen (Phimose, Balanitis) als auch unter rituellen und rein ästhetischen Gesichtspunkten. Anzumerken ist, dass Männer mit beschnittener Vorhaut wesentlich seltener unter lokalen Infektionen leiden, ferner ist inzwischen bewiesen, dass Geschlechtskrankheiten wesentlich seltener übertragen werden.
Die Operations-Technik
Prof. Dr. Martin Büsing besitzt seit über 20 Jahren umfangreiche Erfahrung auf diesem Gebiet und verwendet immer die so genannte "Freihandtechnik". In den meisten Fällen erfolgt die vollständige Entfernung des äußeren Vorhautblatts und ein Teilerhalt des inneren Vorhautblatts. Insbesondere bei erwachsenen Männern wird die sogenannte "high-tight-Technik" angewendet. Hier kann die Operation in örtlicher Betäubung als ambulanter Eingriff erfolgen. Nach einer kurzen Wartezeit im ambulanten Operationszentrum kann das Krankenhaus verlassen werden, eine Nachbehandlung und Wiedervorstellung ist in der Regel nicht notwendig. In aller Regel wird lediglich eine örtliche Betäubung angewendet, nach einer gewissen Nachbeobachtungszeit ist hier kaum mit Blutungskomplikationen zu rechnen. Selbstverständlich können Sie nach einer ambulant durchgeführten Zirkumzision auch mit dem PKW alleine nach Hause fahren.
Sofern gewünscht versenden wir vorab eine standardtisierte Op-Einwilligung, die generell für alle Formen der Zirkumzisionen gültig ist. Details werden dann hier besprochen, es geht uns vor allem darum, dass Sie sich vorab eingehend informieren können. Unter Umständen kann die Operation direkt nach einem Aufklärungsgespräch vorgenommen werden. Anderenfalls ist natürlich eine ambulante Vorstellung und Besprechung wünschenswert.